{"id":383,"date":"2024-04-06T17:27:50","date_gmt":"2024-04-06T17:27:50","guid":{"rendered":"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/?p=383"},"modified":"2026-01-10T18:27:18","modified_gmt":"2026-01-10T18:27:18","slug":"blog-17-der-erste-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/index.php\/2024\/04\/06\/blog-17-der-erste-weltkrieg\/","title":{"rendered":"Blog 17: Soziale Krisen der deutschen Geschichte, Der Erste Weltkrieg"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"383\" class=\"elementor elementor-383\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-106c2c6e e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"106c2c6e\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-22aa8eca elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"22aa8eca\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Gek\u00fcrtzte Audioversion:<\/p><audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-383-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/B17_audio.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/B17_audio.mp3\">https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/B17_audio.mp3<\/a><\/audio><p>Audiovisuelle: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HqLG6XfOr38\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HqLG6XfOr38<\/a><\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-389\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic1.png\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic1.png 606w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic1-300x135.png 300w\" sizes=\"(max-width: 621px) 100vw, 621px\" \/><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Einzelbild aus dem Film <em>Das Verm\u00e4chtnis<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><u>Sozial-politischer Hintergrund<\/u><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Laut Pulzer, hatten das schnelle Wachstum der deutschen Wirtschaft, die Konkurrenz des Imperiums mit anderen europ\u00e4ischen Staaten um Kolonien, die Entwicklung eines aggressiven Programms zur milit\u00e4rischen Expansion, sowie eine Reihe diplomatischer Krisen im Jahr 1914 zu einer angespannten internationalen Atmosph\u00e4re gef\u00fchrt. Als Deutschland in einen Krieg zwischen \u00d6sterreich, Ungarn und Russland verwickelt wurde, eskalierte der anf\u00e4nglich regionale Konflikt aufgrund eines komplizierten B\u00fcndnissystems zu einem Weltkrieg. Pulzer beschreibt, wie der Krieg von vielen als Gelegenheit gesehen wurde, ihre Tr\u00e4ume und Erwartungen zu verwirklichen. Diese Begeisterung beruhte in Deutschland auch auf dem Verst\u00e4ndnis, dass es sich um einen Verteidigungskrieg handelte, der schnell zum Sieg f\u00fchren w\u00fcrde (Pulzer 1997). Der Historiker Hans Maier erl\u00e4utert, wie weit die Realit\u00e4t des Ersten Weltkriegs von dieser Vision entfernt war, da es sich dabei, aufgrund der rasanten Entwicklung von Technologie und Verkehr um einen industrialisierten und totalen Krieg handelte, der nicht nur die Armeen, sondern auch die gesamte Bev\u00f6lkerung betraf und vier Jahre dauerte\u00a0(Maier, 2001). Laut Reinhardt beliefen sich die deutschen Opfer auf 1.600 000 Tote, \u00fcber 4 Millionen Verwundete und \u00fcber 200 000 Vermisste. Weitere 250 000 Todesf\u00e4lle waren auf Unterern\u00e4hrung in der unmittelbaren Folge des Krieges zur\u00fcckzuf\u00fchren (Reinhardt,1950). Pulzer beschreibt die Dem\u00fctigung und die kollektive Emp\u00f6rung, die folgte, als der Friedensvertrag ver\u00f6ffentlicht wurde. Dieser beinhaltete erhebliche Reparationszahlungen, den Verlust aller Kolonien und Gebiete wie Elsass-Lothringen, die Reduzierung der deutschen Armee auf 100.000 Mann, die Besetzung des Rheinlandes durch alliierte Truppen f\u00fcr 15 Jahre, die \u00dcbergabe der deutschen Schlachtflotte und das Verbot der \u00f6sterreichischen Republik, sich gegen den Willen ihrer Bev\u00f6lkerung dem Reich anzuschlie\u00dfen. Das Kriegsende war auch eine Zeit intensiver sozialer Unruhen gewesen, zu denen revolution\u00e4re Aufst\u00e4nde geh\u00f6rten. Als der deutschen Flotte befohlen wurde, in einer letzten Schlacht ihre Ehre zur\u00fcckzugewinnen, brach in Kiel eine Meuterei aus, die sich von den Marinesoldaten \u00fcber die Arbeiter der Werft bis zu den Gewerkschaftsvertretern ausbreitete und den Geist der Revolution in jede gr\u00f6\u00dfere Stadt sendete mit der Absicht, eine sozialistische Republik zu gr\u00fcnden.<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-390\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic2.png\" alt=\"\" width=\"642\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic2.png 492w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic2-300x240.png 300w\" sizes=\"(max-width: 642px) 100vw, 642px\" \/><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Einzelbild aus dem Archivmaterial Aufmarsch des Rotfrontk\u00e4mpferbundes<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Pulzer erkl\u00e4rt, dass Pr\u00e4sident Wilson auf der Demokratisierung Deutschlands als Voraussetzung f\u00fcr Friedensverhandlungen bestand. Die \u00f6ffentliche Ordnung musste daher um jeden Preis wiederhergestellt werden. Zu diesem Zweck wurde ein geheimer Bund mit der Armee geschlossen und als im Januar 1919 eine weitere Revolution in Berlin ausbrach, wurde diese von den regul\u00e4ren Offizieren niedergeschlagen, die die Anf\u00fchrer der Revolution, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gefangen nahmen und ermordeten. Eine im Februar 1919 gegr\u00fcndete kommunistische Regierung in M\u00fcnchen wurde ebenfalls von der Armee durch ein mehrt\u00e4giges Massaker beendet. Pulzer berichtet, wie die Kriegserfahrung und die deutsche Niederlage mit ihren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu einem deutlichen Anstieg der Spannungen, sozialen Unruhen und gewaltt\u00e4tigen Tendenzen f\u00fchrten, die mit dem Anstieg der Inflation zunahmen (Pulzer, 1997). Mosse beschreibt, wie die v\u00f6lkische Ideologie, die sich unter der deutschen Mittelschicht im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt hatte, nach Ende des Ersten Weltkriegs und der Gr\u00fcndung der Weimarer Republik an Bedeutung gewann. Diese verzerrte Sichtweise begann sich in allen Teilen der Gesellschaft zu verbreiten und gewann eine politische Basis, die von Mehrheiten unterst\u00fctzt wurde (Mosse 1964).<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-391\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic3.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"896\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic3.png 421w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic3-201x300.png 201w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p><p>Titelblatt der Zeitschrift <em>Deutschlands Erneuerung<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><u>Kultur-soziologischer Hintergrund<\/u><\/p><p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend sich im 19. Jahrhundert k\u00fcnstlerische Konventionen etabliert hatten, die von der deutschen Bourgeoisie initiiert und institutionalisiert worden waren, um ein Gef\u00fchl der nationalen Identit\u00e4t zu f\u00f6rdern, entwickelten sich dazu bald alternative Gegenbewegungen in der Kunst. Der Expressionismus war eine dieser Bewegungen und umfasste alle kulturellen Medien wie Literatur, Bildende Kunst, Theater, Musik, Tanz, Film usw. (Lehman, 1997). Der Kulturkritiker Douglas Kellner sieht den Expressionismus als einen Teil einer Reihe antikapitalistischer Avantgarde-Revolten in Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Laut Kellner f\u00f6rderten die Expressionisten einen Fokus, der auf der subjektiven Erfahrung und dem Streben nach sozialer Transformation lag, w\u00e4hrend sie versuchten, die etablierten Normen, Werte, Institutionen und etablierten k\u00fcnstlerischen Konventionen anzugreifen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-392\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic4.png\" alt=\"\" width=\"611\" height=\"820\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic4.png 315w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic4-223x300.png 223w\" sizes=\"(max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><em>Potsdamer Platz<\/em>, E. L. Kirchner, Oel auf Leinwand 1914<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Kellner betont, dass der Expressionismus in Deutschland den gr\u00f6\u00dften Einfluss hatte, da die Industrialisierung und die Ausbreitung des Kapitalismus besonders schnell und ungleichm\u00e4\u00dfig waren, was zu einer sozialen Atmosph\u00e4re f\u00fchrte, die von Spannungen gepr\u00e4gt war. Kellner beschreibt, wie Expressionisten die Moderne kritisch konfrontierten, die Wirkung der neuen Transportmittel und des st\u00e4dtischen Lebens aufzeigten und dabei die sich entwickelnden Massenmedien, wie Film miteinbezogen, um das Tempo und die vielschichtige Komplexit\u00e4t der modernen Lebenserfahrung widerzuspiegeln. W\u00e4hrend die Mittelschicht das Narrativ der idealisierten Nation und ihrer mythischen Vergangenheit etablierten, widersetzten sich die Expressionisten dieser Idee und dekonstruierten sie, um den Krisen der industriellen Realit\u00e4t zu begegnen zu k\u00f6nnen. Dabei stellten sie die etablierten Normen der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft mit ihren konservativen, militaristischen und nationalistischen Tendenzen in Frage (Kellner 1983).<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-393\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic5.png\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic5.png 489w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic5-300x228.png 300w\" sizes=\"(max-width: 621px) 100vw, 621px\" \/><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><em>Kriegskr\u00fcppel<\/em>, Otto Dix, 1920<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Das kulturelle Beispiel, <em>Das Volk<\/em>, ein Holzschnitt von K\u00e4the Kollwitz, der sich mit dem Erlebnis des Ersten Weltkrieges auseinandersetzte, kann dem fr\u00fchen Expressionismus zugerechnet werden. Die Kunsthistorikerin Elizabeth Prelinger erkl\u00e4rt, dass sich der Einfluss der expressionistischen Bewegung in Kollwitz Arbeit auf den Kriegszyklus und auf politische Plakate beschr\u00e4nkt, bei denen es die Intensit\u00e4t des emotionalen Inhaltes ist, der diesen Teil ihrer Arbeit mit dem fr\u00fchen Expressionismus verbindet. Auch Kollwitz Engagement f\u00fcr soziale und politische Themen war ein Anliegen, das sie mit der zweiten Generation der Expressionisten teilte.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">K\u00e4the Kollwitz konnte sich der Starrheit des preu\u00dfischen \u00f6ffentlichen Schulsystems entziehen. Sie wurde privat erzogen und war von einem unkonventionellen famili\u00e4ren Hintergrund beeinflusst, der sowohl von einer religi\u00f6sen als auch einer sozialistischen Haltung gepr\u00e4gt war. Kollwitz entschloss sich schon in jungen Jahren, K\u00fcnstlerin zu werden und wurde schnell von der sozialen Realit\u00e4t der Arbeiterklasse angezogen und glaubte an eine Kunst, die eine soziale Berufung hatte. Aufgrund der politischen Kontroversen ihrer Zeit wurde sie trotz ihrer ausgesprochenen unpolitischen Position als Sozialistin angesehen. Der Holzschnitt <em>Das Volk<\/em> ist Teil eines Kriegszyklus, der im Februar 1921 abgeschlossen und 1924 herausgegeben wurde. Kollwitz sprach das Thema aus ihrer pers\u00f6nlichen Perspektive an, nachdem 1914 ihr j\u00fcngster Sohn Peter an der Front gefallen war. W\u00e4hrend Kollwitz zun\u00e4chst die Begeisterung ihres Sohnes, sich freiwillig zu melden, geteilt hatte, \u00e4nderte sich ihre Haltung dem Krieg gegen\u00fcber mit dieser Erfahrung bis hin zu einer ausgesprochenen und engagierten Opposition, die sich im Zyklus zeigt. Inspiriert von den Arbeiten des Bildhauers Ernst Barlach hatte sich Kollwitz dem Holzschnitt als Medium f\u00fcr diese Serie zugewandt und eine Reihe expressionistischer Effekte wie Vereinfachung und Verzerrung \u00fcbernommen, um eine direkte Kommunikation mit dem Betrachter zu erm\u00f6glichen.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Was Kollwitz von anderen expressionistischen K\u00fcnstlern unterschied, war ihre Affinit\u00e4t zu der naturalistischen Tradition, aus der sie hervorging, und die Tatsache, dass sie als Mitglied der Sezession und Professorin an der Preu\u00dfischen Akademie der bildenden K\u00fcnste in das Establishment integriert war. Prelinger hebt hervor, dass die meisten Avantgarde-K\u00fcnstler die Verbindung zur allgemeinen Bev\u00f6lkerung verloren hatten, w\u00e4hrend es eines der Hauptanliegen von Kollwitz war, f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich zu sein. Kollwitz war anders als andere expressionistischen K\u00fcnstler, da sie vollst\u00e4ndig in ihr soziales Umfeld integriert war, und sie wurde von der \u00d6ffentlichkeit akzeptiert, weil ihre Arbeiten gut in die Art sozial orientierter Bilder passten, die von K\u00fcnstlern der vorherigen Generation wie Menzel und Liebermann gef\u00f6rdert worden waren.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-394\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic6.png\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"460\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic6.png 470w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic6-300x220.png 300w\" sizes=\"(max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/p><p><em>Selbstbildnis<\/em>, Kaethe Kollwitz, Holzschnitt 1924<\/p><p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend sie ihren eigenen figurativen Stil verfolgte, war ihre Auseinandersetzung mit sozial inspirierten Themen sowohl auf ihre Erziehung als auch auf ihre sp\u00e4teren Lebenserfahrungen als Frau eines Arztes der Arbeiterklasse in Berlin zur\u00fcckzuf\u00fchren\u00a0(Prelinger, 1992). Kollwitz war wie ihre Zeitgenossen nicht nur sensibel f\u00fcr die Spannungen ihrer Zeit, sondern f\u00fchlte sich auch oft emotional von dem betroffen, was sie als \u201epolitisches Elend\u201c bezeichnete. Sie spricht in ihren Tageb\u00fcchern von d\u00fcsteren Stimmungen und Depressionen, erkennt \u00e4hnliche Probleme bei ihren Kollegen und beschreibt eine soziale und politische Atmosph\u00e4re, die zunehmend bedr\u00fcckend und verst\u00f6rend war (Frank, 1982).<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Der Holzschnitt <em>Das Volk<\/em> ist eine der wenigen deutschen Kulturproduktionen, die sich mit den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs befassen. Weitere Werke, die sich direkt auf den Krieg beziehen, sind der autobiografische Bericht von Rainer Maria Remarque <em>Im Westen nichts Neues<\/em> (1929) und die Arbeiten expressionistischer Maler wie George Grosz, Otto Dix und Max Beckmann, die einen satirischen Ansatz verfolgten. Expressionistische Filme reflektierten indirekt die Kriegserfahrung wie <em>Der m\u00fcde Tod<\/em> von Fritz Lang (1921), der sich auf die Erfahrung von Verlust, Trauer und Schicksal konzentriert; <em>Der letzte Mann<\/em> von Murnau (1924), der sich mit dem Gef\u00fchl der Schande und dem Verlust des sozialen Status befasst; und <em>Hamlet<\/em> von Gade und Schall (1921), der die Erfahrung der Desillusionierung in Bezug auf Zivilisation und Fortschritt zum Ausdruck bringt.<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><u>Analyse des Holzschnittes <em>Das Volk<\/em> von K\u00e4the Kollwitz<\/u><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Der Holzschnitt <em>Das Volk<\/em> ist Teil einer Reihe von Holzschnitten von K\u00e4the Kollwitz unter dem Titel <em>Krieg<\/em>. Die Anwendung einer narrativen Analyse auf den Holzschnitt ist begrenzt, da kulturelle Produktionen der Bildenden Kunst nicht zeitbasiert sind. Da aber der Holzschnitt einen zeitlichen Moment einf\u00e4ngt und damit einen gewissen narrativen Charakter hat, kann die Methodik, die auf fr\u00fchere kulturelle Beispiele angewendet wurde, auch hier eingeschr\u00e4nkt verwendet werden.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Worum es in der Erz\u00e4hlung des Holzschnittes geht, wird durch den Titel <em>Das Volk<\/em> deutlich. Als Teil des Zyklus <em>Krieg<\/em> wird impliziert, dass Krieg auch Teil der Erz\u00e4hlung ist und durch seine Wirkung auf das \u201aVolk\u2018 indirekt in der Darstellung auftritt. Laut Ricoeur besch\u00e4ftigen sich narrative Texte mit dem zeitlichen Charakter menschlicher Erfahrung und beschreiben eine Ver\u00e4nderung der Situation. Die Auswirkung des Krieges auf das \u201aVolk\u2018, kann als diese Ver\u00e4nderung angesehen werden. Wir wissen nicht, wie die Situation des \u201aVolkes&#8217; vor dieser Auswirkung war, die Reaktion der abgebildeten Personen l\u00e4sst jedoch schlie\u00dfen, dass es sich hier um eine Ver\u00e4nderung zum Schlechten handelt. Laut Toolan k\u00f6nnen Charakterz\u00fcge durch Adjektive oder aus Handlungen abgeleitet werden, so dass Charaktere entweder als \u201aOpfer\u2018 oder als \u201aT\u00e4ter\u2018 identifiziert werden k\u00f6nnen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-395\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic7.png\" alt=\"\" width=\"611\" height=\"811\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic7.png 373w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic7-226x300.png 226w\" sizes=\"(max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><\/p><p><em>Das Volk<\/em>, K. Kollwitz 1922<\/p><p style=\"text-align: justify;\">In diesem Fall wird der Charakter der Individuen, aus denen das Kollektiv des Volkes in der Darstellung des Holzschnittes besteht, in ihrer Reaktion auf die Kriegserfahrung beschrieben, die sich in ihrer Haltung und im Ausdruck ihrer Gesichter zeigt. Wir k\u00f6nnen 7 Personen im Holzschnitt identifizieren, von denen 6 Erwachsene sind. Eine der schwarz gekleideten Erwachsenen, eine Frau in einem Umhang, befindet sich in der Mitte des Bildes. In der unteren H\u00e4lfte des Bildes befindet sich ein Kind, das teilweise von ihrem Umhang bedeckt ist. Die anderen Erwachsenen, die teilweise als M\u00e4nner identifiziert werden k\u00f6nnen, umgeben die zentrale Figur, ihre Gesichter dr\u00e4ngen sich in den oberen Teil des Bildes. Die Emotionen dieser anderen Erwachsenen, die durch Gesichtsausdruck und K\u00f6rpersprache dargestellt werden, reichen von Schmerz und Qual bis zu Angst und Sorge und zeigen die Wirkung einer extremen, destruktiven Erfahrung. Da sie in ihrer Reaktion zu einer Erfahrung dargestellt sind, in diesem Fall zu den lebensbedrohenden und zerst\u00f6renden Aktionen des Krieges, k\u00f6nnen sie eindeutig als \u201aOpfer\u2018 identifiziert werden. Das Kind, das sich allein in der unteren Bildh\u00e4lfte befindet und teilweise vom Umhang der Frau bedeckt ist, erscheint ver\u00e4ngstigt und verletzlich und kann als \u201apotenzielles \u201aOpfer\u2018 angesehen werden. Die Figur mit dem Umhang, die die Mutter des Kindes zu sein scheint, steht im Gegensatz zu den anderen erwachsenen Figuren. Um das Kind zu sch\u00fctzen, begegnet sie der destruktiven Erfahrung in der aktiveren Haltung einer defensiven Opposition und kann nicht als direktes ,Opfer\u2018 angesehen werden. Ihr aufrechter K\u00f6rper, ihre steife Hand und ihr maskenhaftes Gesicht mit einem Ausdruck, der trotzig verh\u00e4rtet ist, stehen im Gegensatz zu den anderen Erwachsenen, deren Gesichter, H\u00e4nde und Haltung in Qualen verzerrt sind. Um das emotionale Chaos dieser Figuren zum Ausdruck zu bringen, wurde das Holz so geschnitten, dass die wei\u00dfen Schnittlinien der Oberfl\u00e4che als Kurven und Zickzacklinien erscheinen, die multidirektional sind und unzusammenh\u00e4ngend und verzerrt erscheinen. Wellen und Zickzacklinien in den Ecken des Hintergrunds setzen diese Bewegung fort. Die Figur im Zentrum dagegen zeichnet sich durch gerade, leicht geschwungene und meist symmetrische Linien auf Gesicht und H\u00e4nden aus, die klar geordnet sind und ihr einen entschlossenen Anschein geben, w\u00e4hrend sie inmitten emotionaler Turbulenzen steht. Die Kinderfigur f\u00e4llt durch die runden Formen ihrer Augen und die geschwungenen regelm\u00e4\u00dfigen Linien ihrer lockigen Haare auf, sowie durch ihrer kleine Nase. Das Kind wirkt dadurch unschuldig und spricht den Betrachter emotional an. Das hier dargestellte Kollektiv der \u201aMenschen\u2018 wird dabei entsprechend ihrer unterschiedlichen Reaktion auf die Kriegserfahrung, ausgedr\u00fcckt durch die Qualit\u00e4t, Orientierung und Komposition der Schnittlinien, in drei Gruppen eingeteilt. Die meist m\u00e4nnlichen Erwachsenen am oberen Bildrand scheinen in diesem Zusammenhang zu denjenigen zu z\u00e4hlen, die direkt vom Krieg betroffen sind und unter Schmerzen, Angst und Qualen leiden, die Frau im Zentrum, als indirekt betroffene, defensiv und besch\u00fctzende, das Kind als noch unschuldig und unversehrt, aber in Gefahr, ein \u201aOpfer\u2018 zu werden. Dieser Eindruck einer Aufteilung in 3 Gruppen wird durch die Positionierung der Personen innerhalb des Bildes weiter verst\u00e4rkt. Die M\u00e4nner befinden sich in der oberen Bildh\u00e4lfte im Hintergrund und einige sind nur teilweise sichtbar, was den Eindruck eines Platzmangels erweckt, der sich bedr\u00fcckend anf\u00fchlt. Die Frau mit dem Umhang befindet sich in der Mitte und f\u00fcllt das Bild. Das Kind steht im Vordergrund und ist von der Hand der Mutter und ihrem Umhang umgeben, die beide von der Mitte in den Vordergrund kommen, um das Kind zu umgeben. Hintergrund, Mittelgrund und Vordergrund k\u00f6nnen so gedeutet werden, dass sie die zeitliche Abfolge darstellen, mit der der Krieg auf das Kollektiv wirkt, ein Effekt, der die Gruppe in Geschlecht und Altersgruppen unterteilt. Durch eine Kraft, die hinter dem Bild hervorzukommen scheint, sind die M\u00e4nner zuerst und auf direkte Weise betroffen, die Frauen sp\u00e4ter und indirekt und die j\u00fcngere Generation zuletzt.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Der harte und entschlossene Ausdruck auf dem Gesicht der Frau mit dem Umhang, ihre zentrale, aufrechte und defensive Position im Bild, die gro\u00dfe schwarze Oberfl\u00e4che ihres schwarzen Umhangs, die nur durch das teilweise sichtbare Gesicht des Kindes unterbrochen wird, machen ihre Figur zum Blickfang des Holzschnittes. Es ist eine erstaunliche Erscheinung, die eine Botschaft zu tragen scheint. Als Werk einer K\u00fcnstlerin, die selbst im Krieg einen Sohn verloren hat, kann sie als eine pers\u00f6nliche Botschaft von Kollwitz gelesen werden, die am Beispiel der Frau mit Umhang einen Standpunkt der aktiven Opposition angesichts des Krieges fordert, um zu sch\u00fctzen, was f\u00fcr das Kollektiv am wertvollsten ist, n\u00e4mlich die n\u00e4chste Generation. Die Art und Weise, wie das Bild gerahmt wird und einige der Gesichter in der oberen H\u00e4lfte abschneidet, l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass nur ein kleines Segment eines viel gr\u00f6\u00dferen Bildes sichtbar ist, das sich sowohl zu beiden Seiten als auch nach oben erstreckt und deutet damit auf den gro\u00dfen Umfang des Kollektivs des \u201aVolkes\u2018 hin. Wie bei anderen expressionistischen Holzschnitten ist die Darstellung stark reduziert. Durch diese Vereinfachung, bei der pers\u00f6nliche Details, die zur individuellen Identifizierung f\u00fchren k\u00f6nnten, sowie jegliche Bezugnahme auf Ort oder Zeit weggelassen werden, erh\u00e4lt der Holzschnitt einen ikonischen Charakter. Er stellt dadurch eine Erfahrung dar, die allgemein ist und aufgrund ihrer Einfachheit von vielen gelesen und verstanden werden kann. Durch den starke Schwarz-Wei\u00df-Kontrast, die Reduzierung der Mittel und die Intensit\u00e4t des Inhalts, der zum Ausdruck gebracht wird, wird der Betrachter auf eine Art und Weise angesprochen, die sowohl emotional als auch direkt ist.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Andere Teile des Kriegszyklus sind <em>Die Eltern, Die Witwe (1 + 2), Die M\u00fctter, Das Opfer <\/em>und <em>Die Freiwilligen.<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><u>Schlussfolgerung<\/u><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Kollwitz w\u00e4hlte die Ausdrucksform des Expressionismus und eine unspezifische und vereinfachte figurative Darstellung, um allen Mitgliedern der Bev\u00f6lkerung zu erm\u00f6glichen, sich mit dem Holzschnitt auseinanderzusetzen und sich darin selbst wieder zu erkennen. Die gew\u00e4hlten Mittel erm\u00f6glichten die direkte Kommunikation des hoch aufgeladenen emotionalen Inhalts, der die Gef\u00fchle von Angst, Verlust, Verletzung und Schmerz zum Ausdruck bringt und dazu aufruft sich gegen die M\u00f6glichkeit eines weiteren Krieges zu stellen, um weiteres Leid zu vermeiden und die kommende Generation zu sch\u00fctzen. W\u00e4hrend der Holzschnitt das Potenzial hatte, ein weites Publikum mit seiner Botschaft und seinem emotionalen Ausdruck zu erreichen, scheint er nicht die erwartete Wirkung gehabt zu haben. Daf\u00fcr gibt es einen wesentlichen und mindestens f\u00fcnf weitere Gr\u00fcnde.<\/p><ol><li style=\"text-align: justify;\">Die Darstellung des Krieges, die Kollwitz zu etablieren hoffte, widersprach der nationalsozialistischen Propaganda. Diese Propaganda benutzte das Erlebnis des Ersten Weltkrieges, insbesondere die Gef\u00fchle von Scham und Dem\u00fctigung, die durch die Niederlage und die Auflagen des Versailler Vertrages aufgekommen waren, um die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr einen Vergeltungskrieg zu mobilisieren. Kollwitz machte ihren Anspruch aus ihrer eigenen pers\u00f6nlichen Perspektive als Frau geltend, die sich an ein weibliches Publikum wandte und durch die Frau im Umhang in der Mitte ihres Holzschnittes zu einer Haltung des Widerstandes aufrief. F\u00fcr ein weibliches Publikum hatten das menschliche Leid und der potenzielle Verlust der Kinder, die im Holzschnitt dargestellt sind, starke Konnotationen gehabt. Aus der Sicht der m\u00e4nnlichen Bev\u00f6lkerung jedoch, war es die Erfahrung von Scham und Dem\u00fctigung, die als traumatisch erlebt wurde, da diese Erlebnisse die Identit\u00e4t der M\u00e4nner und ihre Rolle in der Gesellschaft in Frage stellte. Der Verlust des pers\u00f6nlichen und des sozialen Selbstwertgef\u00fchles wurde dabei st\u00e4rker bewertet als der potentielle Verlust des Lebens und das damit verbundene Leid. Die Kriegspropaganda der Nationalsozialisten, die diese emotionalen Bed\u00fcrfnisse ansprach und eine Revision des Identit\u00e4tsverlustes durch einen Vergeltungssieg versprach, konnte der damaligen m\u00e4nnlichen Bev\u00f6lkerung die M\u00f6glichkeit einer Neuidentifikation und einer emotionalen Katharsis bieten und behauptete erfolgreich, dass die Niederlage, nicht der Krieg selbst, das Trauma gewesen sei.<\/li><li>Die Haltung des aktiven weiblichen Widerstandes, der durch den Holzschnitt gefordert wurde, kollidierte mit dem Bild der passiven und unterw\u00fcrfigen Frau, das zu dieser Zeit durch das gesellschaftspolitische Klima gef\u00f6rdert wurde, in dem die Tendenz zu \u201aHypergendern\u2018 (Scheff 2007) zunahm.<\/li><li>Die Kriegspropaganda der Nationalsozialisten wurde durch den Einsatz von Massenmedien weitaus besser verbreitet und war durch eine vielf\u00e4ltige und st\u00e4ndige Pr\u00e4senz im \u00f6ffentlichen Raum vertreten.<\/li><li>Die Rezeption von Kollwitz&#8217; Kunst war auch dadurch eingeschr\u00e4nkt, dass sie als sozialistische K\u00fcnstlerin angesehen wurde.<\/li><li>In einem Klima heftiger gesellschaftspolitischer Kontroversen und Auseinandersetzungen hatten die kulturellen Medien nur begrenzte M\u00f6glichkeiten Aufmerksamkeit zu erregen.<\/li><li>Die Zunahme der Zensur verhinderte schlie\u00dflich eine erfolgreiche Kommunikation durch die Holzschnitte.<\/li><\/ol><p style=\"text-align: justify;\">Wie bereits in den vorigen Kapiteln erw\u00e4hnt, war das Identit\u00e4tsgef\u00fchl der deutschen M\u00e4nner der b\u00fcrgerlichen Mittelschicht durch die pl\u00f6tzliche Industrialisierung beeintr\u00e4chtigt worden, die f\u00fcr viele zu einer Entfremdungserfahrung wurde und Gesellschaftsklassen hinterlie\u00df, die ideologisch und sozial destabilisierte waren. Dass dieses Gef\u00fchl der Entfremdung einer Erfahrung von Scham nahekam und bereits das Potenzial der Gewalt mit sich brachte, zeigt ein Zitat von Karl Marx, der 1843 in einem Brief an Ruge in Bezug auf den deutschen Nationalismus feststellte:<\/p><p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>Scham ist eine Art Wut, die in sich gekehrt ist. Und wenn eine ganze Nation Scham erfahren w\u00fcrde, dann w\u00e4re das wie ein L\u00f6we, der zum Sprung ansetzt.\u201c<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><em>Marx 1843 in Scheff 2007: 2<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Mosse beschreibt, wie die Niederlage des Ersten Weltkrieges das Ansehen der Nation weiter untergrub und wie dieser Prestigeverlust mit einer weiteren kollektiven Erfahrung von Scham verbunden war (Mosse, 1964). Das die nationalsozialistische Propaganda, die den Krieg zur Wiederherstellung der verlorenen Ehre forderte, viele ansprach, best\u00e4tigt Scheffs Theorie, dass unverarbeitete Erfahrungen von Scham und Dem\u00fctigung die verborgene Komponente von Wut und Aggression sind und den Antagonismus gegen\u00fcber Au\u00dfenstehenden und Randgruppen f\u00f6rdert (Scheff, 2006). Diese Tendenz trat in Form von Rassismus und Antisemitismus auf, die laut Mosse bis zu diesem Zeitpunkt bereits in der v\u00f6lkischen Ideologie integriert waren. Mosse erkl\u00e4rt, dass der Krieg eine entscheidende Periode in der Geschichte des v\u00f6lkischen Denkens darstellte, durch die sich diese Ideologie, die schon vor dem Krieg weit verbreitet war, pl\u00f6tzlich in ein politisch wirksames Denksystem verwandelte, das eine Massenbasis erlangte (Mosse, 1964). Der Versuch von Kollwitz, eine Warnung vor dem Krieg in Opposition zur nationalsozialistischen Kriegspropaganda zu etablieren, konnte nicht effektiv sein, da sie damit nicht die Erfahrung von Scham und Dem\u00fctigung ansprach, die deutsche M\u00e4nner in ihrem Identit\u00e4tssinn mehr betroffen hatte als die kriegsbedingten Verluste und das damit verbundene k\u00f6rperliche und emotionale Leiden. Es war die v\u00f6lkische und sp\u00e4ter die nationalsozialistische Kriegspropaganda, die die deutschen M\u00e4nner ansprach, die zu dieser Zeit eine gr\u00f6\u00dfere gesellschaftspolitische Machtposition innehatten als die deutschen Frauen. In ihren Augen wurde Krieg zu einem Mittel, um die verlorene Ehre wiederherzustellen, und konnte nicht als negativ angesehen werden.<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-396\" src=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic8.png\" alt=\"\" width=\"606\" height=\"777\" srcset=\"https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic8.png 606w, https:\/\/crinklefilms.ie\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Blog17_pic8-234x300.png 234w\" sizes=\"(max-width: 606px) 100vw, 606px\" \/><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Nationalsozialistisches Propaganda Plakat<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Bibliographie<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Frank, V. (1982). <em>K\u00e4the Kollwitz, Bekenntnisse.<\/em> Frankfurt am Main: R\u00f6derberg Verlag.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Kellner, D. (1983). Expressionism and Rebellion. In S. &amp;. Bronner (Ed.), <em>Passion and Rebellion: The Expressionist Heritage.<\/em> London: Croom Helm Ltd.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Lenman, R. (1997). <em>Artists and Society in Germany 1850-1914.<\/em> Manchester: Manchester UP.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Maier, H. (2001). Potential for Violence in the Nineteenth Century: Technologyof War, Colonialism,&#8217;The People in Arms&#8217;. <em>Totalitarian Movements and Political Religions, 2<\/em>(1), 1-27.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Mosse, G. (1964). <em>The Crisis of German Ideology.<\/em> New York: Schoken Books.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Prelinger, E. (1992). <em>K\u00e4the Kollwitz.<\/em> New Haven and London: Yale UP.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Pulzer, P. (1997). <em>Germany 1870-1945.<\/em> Oxford: Oxford UP.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Reinhardt, K. F. (1950). <em>Germany: 2000 Years.<\/em> California: The Bruce Publishing Company.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Ricoeur, P. (1984). <em>Time and Narrative.<\/em> Chicago: Chicago UP.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Scheff, T. (2006). <em>Theory of Runaway Nationalism: Love of Country\/Hatred of Others.<\/em> Retrieved March 8, 2009, from <a href=\"http:\/\/www.soc.ucsb.edu\/faculty\/scheff\">http:\/\/www.soc.ucsb.edu\/faculty\/scheff<\/a><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Scheff, T. (2007). <em>War and Emotions: Hypermasculine Violence as a Social System.<\/em> Retrieved March 8, 2009, from <a href=\"http:\/\/www.soc.ucsb.edu\/faculty\/scheff\">http:\/\/www.soc.ucsb.edu\/faculty\/scheff<\/a><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Toolan, M. J. (1988). <em>Narrative: A critical Linguistic Introduction.<\/em> London: Routledge.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Abbildungen<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Bild aus den Film <em>Das Verm\u00e4chtnis<\/em> mit Archivfilmmaterial von <em>Die Schlacht von Arras<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Archivfilmmaterial von <em>Aufmarsch des Rotfrontk\u00e4mpferbundes<\/em><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Titelblatt der Zeitschrift\u00a0<em>Deutschlands Erneuerung. Monatsschrift f\u00fcr das deutsche Volk<\/em>, 1919\u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V\u00f6lkische_Bewegung\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V\u00f6lkische_Bewegung<\/a><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><em>Potsdamer Platz<\/em>, Ernst Ludwig Kirchner, Oel auf Leinwand 1914<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.moma.org\/audio\/playlist\/213\/2792\">https:\/\/www.moma.org\/audio\/playlist\/213\/2792<\/a><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><em>Kriegskr\u00fcppel,<\/em> Otto Dix, Oel aus Leinwand 1920<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/Art\/comments\/k8lm88\/kriegskr\u00fcppel_war_cripples_otto_dix_oil_on_canvas\/\">https:\/\/www.reddit.com\/r\/Art\/comments\/k8lm88\/kriegskr\u00fcppel_war_cripples_otto_dix_oil_on_canvas\/<\/a><\/p><p style=\"text-align: justify;\"><em>Selbstbildnis<\/em>, Kaethe Kollwitz, Holzschnitt 1924<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.kollwitz.de\/selbstbildnis-kn-203\">https:\/\/www.kollwitz.de\/selbstbildnis-kn-203<\/a><\/p><p style=\"text-align: justify;\">Propaganda Plakat<\/p><p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.zeitklicks.de\/fileadmin\/user_upload\/epochen\/nationalsozialismus\/propaganda\/plakat.jpg\">https:\/\/www.zeitklicks.de\/fileadmin\/user_upload\/epochen\/nationalsozialismus\/propaganda\/plakat.jpg<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gek\u00fcrtzte Audioversion: Audiovisuelle: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HqLG6XfOr38 \u00a0 Einzelbild aus dem Film Das Verm\u00e4chtnis Sozial-politischer Hintergrund Laut Pulzer, hatten das schnelle Wachstum der deutschen Wirtschaft, die Konkurrenz des Imperiums mit anderen europ\u00e4ischen Staaten um Kolonien, die Entwicklung eines aggressiven Programms zur milit\u00e4rischen Expansion, sowie eine Reihe diplomatischer Krisen im Jahr 1914 zu einer angespannten internationalen Atmosph\u00e4re gef\u00fchrt. 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